Phobie und Trauma

Du bist nicht das, was dir passiert ist, sondern das, was du daraus machst!


Frei von Phobie und Trauma mit Hypnose

Befreie dich mit Hypnose von...

  • Angst und Furcht
  • Rückzug von anderen
  • Nervosität und Aufregung
  • Dissoziation und Taubheit
  • Schlaflosigkeit und Albträumen
  • Schuld, Scham, Selbstverurteilung
  • Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit
  • Trägheit und chronischer Müdigkeit
  • Schock, Verleugnung oder Unglaube
  • "Flashbacks" an traumatische Erignisse
  • Herzrasen, Muskelspannung und Krämpfen
  • Verwirrung, Konzentrationsschwierigkeiten
  • Wut, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen

Schlechte Erinnerungen

Es gibt zwei Arten von schlechten Erinnerungen. Einige verblassen langsam, so dass die Erinnerung an den Autounfall oder was auch immer, ein Jahr später nicht mehr aufdringlich ist und mit der Zeit verschwindet. Das Erlebte wird einfach zu einer gewöhnliche Erinnerung, an einen unglücklichen Vorfall, den wir einmal erfahren haben.

 

Traumatische Erinnerungen jedoch, verblassen nicht auf die gleiche Weise und mit der Zeit können sie sich sogar verschlimmern. Solche Erinnerungen sind normalerweise mit einem lebensbedrohlichen Ereignis oder einem von uns als lebensbedrohlich empfundenen Ereignis verbunden, unabhängig davon, ob es sich dabei um eine Bedrohung für Leib und Leben oder unserer psychischen Unversehrtheit handelt.

 

Die starken Emotionen, die mit einem traumatischen Ereignis einhergehen, werden tief im Gehirn verankert. Das Unterbewusstsein wird fortan alles daran setzten, die betroffene Person zu schützen, damit sie diese Erfahrung nie mehr machen muss. Leider macht unser Unterbewusstsein dabei oft einen entscheidenden Fehler, denn es kann neue Situationen, die wir erleben nicht objektiv bewerten, sondern nur die darin erfahrenen Emotionen erkennen. Merkt das Unterbewusstsein, dass die gerade erlebten Gefühle und Emotionen auch nur ähnlich sind, wie die, die es während des traumatischen Ereignisses erfahren hat, löst es sofort Alarm aus und fährt all seine Flucht und Abwehrmechanismen hoch. 

 

Dies erklärt, warum wir plötzlich, wie aus dem Nichts eine Flugangst, Höhenangst, Platzangst, eine Angst vor Keimen oder auch völlig schräg anmutende Ängste, wie die vor Kaffeetassen, Blumenkohl oder Kugelschreibern entwickeln können.

 

Wir sprechen dann von einer Phobie oder einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Wird diese nicht behandelt, kann sie sich noch verschlimmern und weiterhin, in vielen unangemessenen Momenten, starke unkontrollierbare emotionale Reaktionen auslösen, welche den Rest des Lebens der betroffenen Person zu einer wahren Hölle machen können.

Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)?

Trauma als medizinischer Begriff bezieht sich auf jede Verletzung oder Wunde, die dem Körper oder der Psyche gewaltsam zugefügt wird. Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine schwächende Erkrankung, die häufig auf ein schreckliches körperliches, lebensbedrohliches oder als lebensbedrohlich empfundenes Ereignis folgt. Es führt dazu, dass die Person, die es überlebt hat, anhaltende, beängstigende Gedanken und Erinnerungen oder "Flashbacks" an die Tortur hat.

 

Menschen mit PTBS fühlen sich oft chronisch und emotional taub, was in früheren Jahren oft als "Granatschock" oder "Kampfzittern" bezeichnet wurde. Ungefähr 25% der Menschen, die an schweren traumatisierenden Ereignissen beteiligt waren, entwickeln langfristige PTBS-Symptome. Dieser Prozentsatz steigt, wenn sich lebensbedrohliche Vorfälle fast ständig wiederholen, wie bei Frontkämpfen während anhaltender Kriegsschlachten.

Wie entsteht eine PTBS?

Gewalttätige Angriffe auf die Person, Vergewaltigung, anhaltende verbal aggressive Angriffe, plötzliche Krankheitsereignisse wie ein Herzinfarkt, Verkehrsunfälle, Arbeitsunfälle, erleben eines plötzlichen gewaltsamen Todes, wie bei Zugunglücken, Bombenanschlägen und Zwischenfällen in Kriegsgebieten, Panikattacken bei denen die Person glaubt zu sterben.

 

Tatsächlich kann jedes Ereignis, das eine starke Angstreaktion (phobisch) auslöst, zu PTBS führen. Manche Kinder entwickeln sogar PTBS-Symptome, wenn sie Horrorfilme im Fernsehen anschauen.

Was ist eine Phobie?

Fast jeder hat ein oder zwei irrationale Ängste. Z Bsp. vor Spinnen oder der jährlichen zahnärztlichen Untersuchung. Für die meisten Menschen sind diese Befürchtungen gering. Wenn die Ängste jedoch so schwerwiegend werden, dass sie enorme Angst und Panik verursachen und das normale Leben beeinträchtigen, werden sie als Phobien bezeichnet.

 

Eine Phobie ist eine intensive Angst vor etwas, das in Wirklichkeit keine oder nur eine geringe Gefahr darstellt. Häufige Phobien und Ängste beziehen sich auf geschlossene Orte, Höhen, Autobahnfahrten, fliegende Insekten, Schlangen und Nadeln. Grundsätzlich können Phobien aber praktisch zu allem entwickelt werden. Während sich die meisten Phobien in der Kindheit entwickeln, können sie sich auch im späteren Leben entwickeln.

 

Wenn du eine Phobie hast, stellst du wahrscheinlich fest, dass deine Angst irrational ist, doch obwohl du das weisst, kannst du deine Gefühle trotzdem nicht kontrollieren. Allein schon an das gefürchtete Objekt oder die gefürchtete Situation zu denken, kann dich mit Angst erfüllen. Und wenn du dann tatsächlich dem ausgesetzt bist, was du fürchtest, ist der Terror automatisch und überwältigend. Die Angst ist so nervenaufreibend, dass du möglicherweise grosse Anstrengungen unternimmst, um sie zu vermeiden, du bist wahrscheinlich sogar dazu bereit, deinen Lebensstil an deine Angst anzupassen. Wenn du beispielsweise an Klaustrophobie (Platzangst) leidest, könntest du ein lukratives Stellenangebot ablehnen, wenn du mit dem Aufzug zum Büro fahren müsstest. Wenn du Höhenangst hast, könntest du zusätzliche 20 Kilometer fahren, nur um eine hohe Brücke zu vermeiden.

 

Das Verständnis deiner Phobie ist der erste Schritt, um sie zu überwinden. Es ist wichtig zu wissen, dass Phobien häufig vorkommen. Eine Phobie bedeutet nicht, dass du verrückt bist! Es hilft auch zu wissen, dass Phobien in hohem Masse behandelbar sind. Egal wie unkontrolliert es sich gerade anfühlt, du kannst deine Angst und Furcht überwinden und dein Leben so leben, wie du es dir wünschst.

 

Was das Gehirn betrifft, unterscheidet sich die Phobie kaum von einer PTBS. Die gleichen neuronalen Bahnen sind beteiligt. Gleiches gilt für die Verhaltensmuster des Unterbewusstseins, auch hier gibt es kaum Unterschiede zu einer PTBS. In beiden Fällen geht es um das Erleben von extremen Stress und Angst, auf welche das Unterbewusstsein mit den selben Schutzmechanismen reagiert.

Muss ich alle Details meines Traumas preisgeben?

Die Antwort darauf lautet nein!

 

Manche meiner Klienten, verspüren eine starke Erleichterung, wenn sie endlich mit jemandem frei über ihr Problem sprechen können. Manche von ihnen sagen sich: "Ich denke sowieso die ganze Zeit über dieses schreckliche Ereignis nach, was macht es für einen Unterschied ob ich dir davon erzähle oder nicht?" Nicht selten erreichen mich Klienten, wo bereits die Erkenntnis darüber, was ihr Problem ist, viel von der tief sitzenden Angst in Wut verwandelt hat. Kämpferisch sagen sie mir: "Nein verdammt, ich habe meine ständige Angst endgültig satt! Ich will mich diesem Monster stellen, im direkt in die Augen sehen und es besiegen!"

 

Ich erfahre aber auch die Begegnungen mit Klienten, welche wirklich enorm schreckliche Dinge wie Vergewaltigung, Mord, Unfälle, psychischen Terror und dergleichen erlebt haben. Darüber zu sprechen empfinden manche von ihnen als retraumatisierend und macht für sie alles nur noch schlimmer.

 

Für diese Klienten, sowie für mich als Therapeut, ist es eine riesige Erleichterung zu wissen, dass die Hypnosetherapie Methoden anbietet, bei denen ich nichts über die Details eines traumatischen Erlebnisses wissen muss, den Klienten aber trotzdem helfen kann ihre Probleme zu überwinden.

Wie lange dauert eine Hypnosetherapie?

Nach meiner Erfahrung, werden Menschen mit einem Trauma, das mit einem einzigen ursprünglichen Vorfall verbunden ist, fast immer in einer Sitzung detraumatisiert, wobei manchmal ein "Follow-up" durchgeführt wird, um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist.

 

Wenn der Fall komplexer ist, wird das Trauma normalerweise immer noch in einer Sitzung gelöst, oder zumindest stark entschärft. Oft gibt es neben der eigentlichen Detraumatiesierung zusätzliche Arbeit die gemacht werden muss, um dem Klienten zu helfen. Z. Bsp. Dinge nachholen, die im traumatisierten Zustand verpasst wurden, Selbstvertrauen aufbauen oder eine durch das Leiden verursachten Depression oder Wutstörung aufzulösen. Trotzdem ist es mein Ziel, die Therapie so kurz wie möglich zu halten und auch immer nur das zu behandeln, was der Klient explizit von mir wünscht.


OMNI Zertifiziert für Hypnosetherapie - Soullight Schule + Praxis Aargau
 NGH Zertifiziert für Hypnosetherapie - Soullight Schule + Praxis Aargau